Schwarze Weide Schamanismus

Schwarze Weide Schamanismus

Weiden gelten schon seit Jahrhunderten als magische Bäume. Weil die Weide mit dem Mond assoziiert wird, war sie in etlichen Kulturen einer Mondgöttin gewidmet. Gleichzeitig wird der Weidenbaum mit der keltischen Göttin Brigid in Verbindung gebracht. Sie ist eine Göttin des Lichts und die Göttin der Heiler, Schamanen, Dichter und Zauberer. Weidenbäume waren nach Ansicht unserer Vorfahren überaus mitfühlend. Wer sich mit Sorgen oder Krankheiten abplagte, begab sich unter einen Weidenbaum, der den Kummer nicht nur spürte sondern auch auf sich nahm. Die Weide steht nah am Wasser und hat deshalb eine starke Verbindung zur Welt der Gefühle. Sie steht für die Verbindung von Wasser und Land, Sterben und Leben.

Die Weidenrinde enthält ein starkes Schmerzmittel und die Blüten sollen Verbitterung und Groll auslöschen. Das Räuchern von Weidenspänen hilft bei der Verbindung mit der Erde.